Wappen
Band
Unter den Linden 58 · 16798 Fürstenberg · E-Mail
Geschichte

Geschichte

1348-1950      

Zugehörigkeit der Stadt zu Mecklenburg,

ab 1701 Mecklenburg-Strelitz

1741-1752

Bau des Barockschloßes mit Rokokodekor nach Plänen des Strelitzer Baumeisters und Kunstgärtners Christoph Julius Löwe als Witwensitz für die Gemahlin ( Dorothea Sophia geb. Prinzessin von Holstein-Plön ) des Herzogs von Mecklenburg-Strelitz Adolph Friedrich III. (1708-1752).

Zweigeschossiger barocker Putzbau in Hufeisenform mit Ehrenhof, Seitenflügel mit Zwerchhäusern (gr. Gaubenfenster ), Rokokosaal mit Kaminen, Stuckfeldern, festlicher Deckenweinlaubranke, Mittelrisalit mit Staatswappen Mecklenburg-Schwerin (zeigt Symbole der herzoglichen Besitzungen; gekrönter Stierkopf: Mecklenburg, goldener Greif: Rostock, goldener Greif: Fürstentum Schwerin, silbernes Kreuz: Fürstentum Ratzeburg, Frauenarm mit Silberschleife und Ring: Land Stargard, Stierkopf ohne Halsfell: Wenden, Kette mit Elefant: mecklenburgischer Orden Eventl. Bild einfügen) und dem Fürstenberger Stadtwappen „Stargarder Arm“ (Frauenarm mit umschlungener Binde und goldenem Ring, erinnert an Heirat der brandenburgischen Markgrafentochter Beatrix mit Herzog Heinrich II. (dem Löwen) von Mecklenburg 1928 ).

1752-1765

Altersruhesitz der Witwe des Herzogs von Mecklenburg-Strelitz

1765-1911     

Tod der Herzogin (1765), Auflösung des Hofstaates, Schloß wird Wohnsitz für pensionierte Hofbeamte, gewerbliche Vermietung

1807-1848     

Stattfinden von Gottesdiensten im Schloßsaal nach Kirchbrand

1810   

Königin Luise von Preußen und geb. Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz (1776-1810) weilt auf ihrer letzten Fahrt von Berlin nach Hohenzieritz/bei Neustrelitz im Schloss

1910

Verkauf des Schloßes an die Stadt Fürstenberg/i.M.

1913

Umbau des Schloßes zum Sanatorium und Verpachtung an das Reichsversicherungsamt

1914-1918

Teilweise Nutzung als Lazarett für Kriegsversehrte des 1. Weltkrieges

1920

Walter Rathenau (1867-1922), Großindustrieller und demokratischer Politiker erholt sich im Schloß

1919-1939

Sanatorium für Patienten mit Nerven- und inneren Krankheiten

1940   

Erholungsheim der Berliner Verkehrsbetriebe

1941-1945

Nutzung als Lazarett für Kriegsversehrte des 2. Weltkrieges

1946-1953

Schule für Offizierskinder von Angehörigen der Roten Armee

1954-1992

Städtisches Krankenhaus und Poliklinik

1992-2004

Evangelisches Altenpflegeheim

2006

Erwerb durch BEROLINA-MANAGEMENT GmbH &  

Co.IMMOBILIEN KG, geplanter Umbau und Erweiterung für Hotelbetrieb

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Aktualisiert am: 22.11.2006 · erstellt am 21.11.2006